Sage es mir und ich werde es vergessen.

Zeig es mir und ich werde mich daran erinnern.

Lass es mich tun und ich werde es verstehen.

(Konfuzius)


Therapie im Überblick - Medikamente alleine sind unzureichend!

  • MTG-Therapie steht für "medizinorientierte tiergestützte Therapie" - eine naturnahe, lösungsorientierte, multimodale, interaktive, verhaltensmodulierende Form der Beziehungsarbeit deren Grundlage ausgewählte Übungen/Aktivitäten mit Tieren sind.
  • Naturnah - alle Maßnahmen liegen außerhalb der Pharmakoherapie.
  • Multimodal - neben den Hauptsäulen Gespräch, Arbeit im tierassistierten Setting und Coachingelementen kommen bedarfsorientiert auch weitere Empfehlungen zum Einsatz. Sie reichen von allgemeiner Gesundheitsberatung und Entspannungsübungen über Kreativitätsförderung, Aromatherapie, homöopathische Ansätze, Phytotherapie, TEM (traditionelle europäische Medizin), Strukturförderung bis hin zur Naturpädagogik - um nur einige Beispiele zu nennen. Die Abstimmung im Detail erfolgt nach den individuellen Patientenbedürfnissen.
  • Als einzige nicht-medikamentöse Therapieform bietet die MTG-Therapie zielgerichtete biosoziale Interaktivität. Dies nützt die Rolle des Tieres als soziodynamischer Sparringpartner, Katalysator, Standortbestimmer oder Zustandsanzeiger.
  • Verhaltensmodulierend - psychische Überlastung kann sowohl durch Fehlverhalten gefördert werden als auch falsches Verhalten zur Folge haben. Das Paradebeispiel für Ersteres ist das Burnout, dessen Maximalvariante eine schwere Störung darstellt, die nur durch Verhaltensmodifikation behandelt werden kann.
  • Beziehungstherapie - Der Bezug zu Umwelt und Umfeld steht mit der Psyche in hohem Maße in Wechselbeziehung. Das berücksichtigt in besonderem Maße die MTG-Therapie, in der lösungsorientiert psychosoziale Problemzonen aufgearbeitet werden.
  • Die MTG-Therapie ist eine innovative, eigenständige Therapieform, die an unserem Institut etwickelt wurde. Die MTG-Therapiefolgt bewusst hohen Anforderungen. Sie orientiert sich an den internationalen Standards der EBM (Evidence Based Medicine = datengestützte Qualitätsmedizin)
  • Daher gibt es aus dem AIAASR auch evidenzbasierte Publikationen sowie ein Fachbuch.
  • Wir sind in Österreich die einzige Institution, die diese innovative Behandlung anbietet. Dazu ein Zitat der intenational bekannten Psychiaterin Ass. Prof.in Dr.in Brigitte Hackenberg: 

"In kritischer Auseinandersetzung mit vielen neuen Strömungen neurobiologisch fundierter Therapiemethoden hat die medizinisch orientierte tiergestützte Therapie, wie sie hier praktiziert wird, einen festen Platz zur Optimierung psychiatrischer Therapien gefunden."

  • Eine telefonische Vorkonsultation (max. 10 Minuten) entscheidet, ob ein Erfassungsgespräch sinnvoll sein könnte.
  • Eine ausführliche Erhebung am Institut (Erfassungsgespräch) prüft die Sinnhaftigkeit einer MTG-Therapie. Das dauert bis zu drei Stunden. Es geht um die Hintergründe, die Entstehungsgeschichte, die Folgen der Überlastung sowie die Vor-Definition eines realistischen Therapieziels.
  • Basisbehandlung sind 10 Einheiten als Therapiezyklus oder Therapiewoche. Die individuelle Gesamttherapielänge hängt von der Dauer der Störung sowie deren Intensität ab. Je früher jemand kommt, desto kürzer die Therapie
  • Eine ThE dauert 90 Minuten = Gesprächsteil + nachfolgende lösungsorientierte Arbeit mit Tieren + Reflexion
  • Der relativ rasche Therapieerfolg erklärt sich aus dem interaktiven Prozess im Umgang mit den Tieren im Unterschied  etwa zur statischen Gesprächsterapie. In Abhängigkeit von ihren individuellen Problemen lösen die Patientinnen vorgegebene Situationen im tierassistierten Setting. Diese praktische Lösungserfahrung lässt sich in der Regel erfolgreich in den Alltag übertragen. 
  • Die hohe Effizienz senkt die Behandlungsausgaben.
  • Die Menschen, die in die Therapie kommen, heißen hier grundsätzlich Patienten, weil sie Leidende sind.
  • Auch bei sehr schweren Fällen (zB. 500-facher Missbrauch) fanden wir bislang mit unter 50 Einheiten das Auslangen
  • Eine Intensivvariante stellt die "Therapiewoche" dar - Entweder als Akutmaßnahme oder als Therapieanstoß bei langjährigen, oftmals vergeblich behandelten oder komplexen Leidenssituationen.
  • "TAPCO" (Tierassistiertes Personal Coachjing) ist sowohl intergrativer Bestandteil der MTGT als auch ein Bereich, der ohne krankheitswertige Situation gesondert zur Anwendung kommen kann. Dabei arbeitet man gezielt an definierten Problemstellungen wie beispielsweise Kommunikation oder Konfliktverhalten.
  • Eine Sonderform der therapeutischen Begleitung oder Nacharbeit ist das "Seelenpflege-Wochenende" mit jeweils 4 ThE, das in der Begleitung einmal monatlich zur Anwendung kommt.
  • Es kann aber auch singulär zur Abklärung anstehender Fragen / Seelenhygiene gebucht werden
  • Die Teilnahme an der Therapie und die Arbeit mit den Tieren erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr. Der Betreiber haftet für keinerlei Unfälle oder Zwischenfälle.


Berufstätige

  • Natürlich gibt es immer wieder Situationen, wo Menschen bei höchstmöglicher Diskretion eine Therapie in Anspruch nehmen wollen
  • Daher kann im Einzelfall auch am Wochenende gearbeitet werden. Dabei sind keine Ermäßigungen möglich.
  • Höchste Flexibilität mit ausgeprägter Patientennähe gehört zu den zahlreichen Vorzügen, die nur ein Privatinstitut bieten kann.


Honorarordnung - AGB

  • Die nachfolgende Preisübersicht ist eine Orientierungshilfe. Irrtümer und kurzfristige Änderungen vorbehalten. Ältere Honorarinformationen sind damit gegenstandslos.
  • Therapieleistungen unterliegen in Österreich der USt-Befreiung. Daher wird keine MWSt. berechnet.
  • Es erfolgt immer ein Analysegespräch - Dauer bis zu 3h

  • Die Therapieeinheit(ThE) von 90 Min. innerhalb eines fixen Regimes (Zyklus/Therapiewoche/regelmäßige Nachsorge) unter der Woche (Mo-Fr) kostet 120.-€. Das entspricht umgerechnet auf den Zeitaufwand einer Gesprächstherapie (50 min/ThE) einem Honorarsatz von 66,50€   - Es wird ausschließlich über Akontierung  verrechnet. Steuer kommt bei Therapieleistungen keine zur Anwendung.
  • Therapiezyklus - 10 Wochen = 10 ThE = 1.200.-€
  • Therapiewoche Mo-Fr = 10 ThE = 1.200.-€ (Wohnmöglichkeit im "Appartement der Stille" kostenlos)
  • Seelenpflegewochenende: 4ThE inkl. Appartementnutzung 600.-€ pauschal - Analysegespräch optional
  • Seelenpflege-Exklusivtag: 4 ThE 600.-€ pauschal
  • Nachsorge bei besonderen Bedürfnissen bzw. Kleinkindeinheit: ThE/Dauer 50 Min = 80.
  • Einzelne Therapieeinheit ausserhalb eines fixen Regimes bzw. an Sa/So/Feiertag: 150.-€ / 90 Minuten
  • Hausbesuche nach Vereinbarung
  • Wir behalten uns bei entsprechenden Vorfällen (unkontrollierbares Verhalten, Misshandlung von Tieren, mangelnde Kooperation etc.) vor, eine Therapie sofort zu unter- oder sogar abzubrechen. Ein Kostenersatz der bis dahin geleisteten Honorare ist in diesem Zusammenhang nicht möglich.
  • Gebuchte Termine sind grundsätzlich ausnahmslos honorarpflichtig, auch bei Nicht-Erscheinen, da die vom Patienten solcherart gebuchte Zeit das entscheidende Kriterium darstellt und nicht dessen Anwesenheit. Das entspricht einer Ausfallshaftung.
  • Die Vor-Reservierung von Therapiewochen ohne Fixzusage ist leider nicht möglich, da damit anderen Patienten die Therapiemöglichkeit blockiert wird. Erst das Eintreffen des Honorars sichert den Termin.
  • Die Teilnahme an der Therapie und die Arbeit mit den Tieren erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr. Der Betreiber haftet für keinerlei Unfälle oder Zwischenfälle.


Wichtige Ergänzungen zu den Geschäftsbedingungen

  • Vereinbarte honorarpflichtige  Termine sind per Email inkl. Wohnsitzadresse zu bestätigen & rechtsverbindlich einzuhalten
  • Korrespondenz per SMS oder WhatsApp hat rechtlich KEINE Relevanz, da der Erhalt nicht nachweisbar ist.
  • Die Therapieeinheit beginnt nicht mit dem Eintreffen des Patienten, sondern zum vereinbarten Zeitpunkt.
  • Absage 0-72 Std. vor dem Termin (basierend auf Werktagen / Mo-Fr) - das Honorar ist zu 100% zu entrichten
  • Absage 73-96 Std. vor dem Termin (w.o.)  - 50% des Honorars sind zu entrichten
  • Absage im Krankheitsfall, bitte ärztliche Bestätigung beibringen - Termine werden einmalig verschoben

Die Rechnung gilt als Therapievertrag und deren Bezahlung entspricht dem Einverständnis mit den AGB und der Kenntnisnahme, dass die Arbeit mit den Tieren auf eigene Gefahr erfolgt.

Worin besteht das Therapieangebot?

Das AIAASR ist Österreichs erstes Institut für tiergestützte Therapie. Es widmet sich sowohl therapeutischen als auch wissenschaftlichen Inhalten, um die MTGT (medizinische tiergestützte Therapie) den Betroffenen zugänglich zu machen.

Die MTGT ist eine eigenständige, am AIAASR entwickelte Behandlungsmethode. Inhaltlich handelt es sich - stark vereinfacht - um Begegnungsarbeit, die heilende Ressourcen aktiviert und über aktives Lernen in einer konkreten Situation wirkt. Es handelt sich um keine Abart der Psychotherapie!

Die Bemühung, sich sowohl durch Orientierung an Standards der EBM (Evidence Based Medicine = Datenbasierte Qualitätsmedizin) als auch die wissenschaftliche Publikation unserer Therapieergebnisse von herkömmlichen tiergestützten Ansätzen klar zu unterscheiden, führte bereits 2013 zu einem kompetenten fachärztlichen Statement, das die MTGT im Sinne dieser qualitativen Ausrichtung bestätigte (siehe oben).

Bekannt ist, dass sich eine pharmakomedizinische Behandlung als "chemische Krücke" gegen die hypothetisch vermutete Störung im Bereich der Nachrichtenstoffe des Gehirns als Organ richtet. Als perfekte Ergänzung dazu richtet sich die MTGT an gesunde Anteile der Psyche, die systematisch gestärkt werden. Das bewirkt folgerichtig, dass dadurch die kranken Anteile "an Gewicht verlieren" und allmählich zurücktreten. Ein einfaches Balanceprinzip, wie es für die Natur typisch ist.

Das Tier ist dabei keinesfalls "Therapeut", sondern ein therapeutisches Hilfsmittel. Weiteres kann das Tier auch niemals per se "die Therapie" sein. Leider wird diese ahnungslose, theoretische Irrmeinung noch immer vehement kolportiert.

Grob unrichtig ist ferner die Behauptung, tiergestützte Therapie wäre die Summe aller Maßnahmen unter Tierbeteiligung, die in irgendeiner Form zu Wohlfühleffekten führen würden. Das sind lediglich passagere Phänomene ohne nachhaltige (therapeutische) Veränderung, die nach dem Entfernen der Tiere wieder verschwinden.  Grob unrichtig ist ferner, es würde sich dabei um eine ärztliche Tätigkeit handeln.

Grundsätzlich können sowohl Kinder (ab Volksschulalter) als auch Erwachsene von der MTGT  profitieren.

In Abhängigkeit von Dauer, Art und Schwere des Leidensbildes kommt die MTGT in den meisten Fällen mit max. 3 Therapiezyklen aus.

Im Vorfeld ist eine allgemeine, kurze telefonische Vorkonsultation empfehlenswert, um Menschen unnötige Ausgaben zu ersparen. Telefonische "Beratungsgespräche" im Sinne der "Telemedizin" werden als unseriös abgelehnt.

Das ausführliche Analyse-Gespräch entscheidet über die Sinnhaftigkeit einer MTGT, die voraussichtliche Therapiedauer und die gemeinsame Definition des Therapieziels. Stellt sich heraus, dass die MTGT nicht geeignet ist, werden keine "Therapieversuche" unternommen, da wir als privatedeizinische Einrichtung streng erfolgsorientiert sind. Es gibt auch keine "Probetherapie", denn probieren kann man ein T-Shirt, Therapie macht man ganz oder eben nicht.

Wichtige Einsatzbereiche

  • Prävention bei allgemeiner psychischer Überlastung & Psychohygiene
  • Nicht-medikamentöse Option bei psychischen Überlastungsstörungen
  • Fördermaßnahme bei speziellen Bedürfnissen wie Down-Syndrom

Positive Erfahrungen bei:

      AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung +/- Hyperaktivität)

      Alkoholmissbrauch

      Angehörigencoaching

      Angststörungen

      ASS - Autismus-Spektrum-Störung

      Bipolare Erkrankung

      Borderline

      Burnout

      Co-Abhängigkeit

      Depression (unipolar)

      Erschöpfungsdepression

      Impulsdurchbruchstörung

      Konfliktmanagement

      Magersucht

      Paartherapie

      Posttraumatische Belastungsstörung

      Resilienztraining

      Schizoaffektive Psychose

      Sexueller Missbrauch

      Verhaltensstörungen

      Zwangserkrankung

      u.a.


Als Grundlage des Behandlungsmanagements gelten die nicht-pharmakologischen Verfahren. Daran kann auch der konsequente "Spar"-Druck der Sozialversicherer nichts ändern. Alleinversorgung mit Tabletten führt zu überlangen und oft chronischen Krankheitsverläufen. Weiters sollte man wissen, dass Antidepressiva - das betriffdt Angst und Depression - in etwa 25% der Fälle gar nicht helfen. Die Bezeichnung dafür ist "Non-Responder".

Die rein medikamentöse Behandlung entspricht der Beschränkung auf das Organ Gehirn. Das ist einfach zu verstehen. Psychopharmaka richten sich gegen die jeweilig vermutete Signalstörung im Gehirn, von der man meint, dass sie den Akutsymptomen zugrunde liegt. Eine chemische Krücke soll dem Gehirn gleichsam das Gehen erleichtern, indem sie die Aktusymptomatik dämpft wie ein Schmerzmittel den Schmerz.

Ebensowenig wie ein Scherzmittel keinen kausale Behandlungsweg darstellt, lösen Psychopharmaka die persönlichen Probleme im Rahmen einer Überlastungsstörung nicht. Sie machen allerdings Akutsymptome leichter erträglich. Anti-Depressiva etwa zeigen nur in 50% der Fälle die gewünschte Wirkung, in weiteren 25% muss man die Dosis steigern oder Substanzen kombinieren, in 25% wirken sie gar nicht.   

Es sei hier festgehalten, dass all die Ansätze der Pharmaka leider nur auf "Hypothesen" beruhen. Hypothesen übrigens, die bei jedem hochwertigen Fortbildungskongress immer wieder kritisch hinterfragt werden, denn, wenn etwa bei bipolarer Depression bis zu 60% (Quelle: 2. Bipolarkongress, Wien 2015) der Antidepressiva nicht helfen, dann wissen wir einfach nicht genug. Das ist an sich keine "Schande", aber das Nicht-Wissen sollte nicht bagatellisiert werden.

Schlimmer allerdings die Situation bei Kindern und Jugendlichen - Bereits im Juni 2016 berichtete die führende medizinsiche Fachzeitung "Lancet", dass Antidepressiva bei den jungen Patienten nahezu ausnahmslos kaum wirken und vorwiegend durch Nebenwirkungen brillieren. 

Störungsanteile, die nicht durch diese lückenhaften hirnorganischen Stoffwechselhypothesen begründbar sind, werden durch Medikamente gar nicht behandelt. "Setzen Sie sofort alle Medikamente ab, sie sind Gift!", wäre dennoch eine irrwitzige Empfehlung, der man sich keinesfalls anschließen darf. 

In einer Therapie lege artis wird ein "multimodaler" (mehrere Behandlungsansätze) Zugang gewählt, um notwendige Verhaltensänderungen zu erreichen. Die MTGT ist bereits in sich multimodal und wird bei hohem Schweregrad in Abstimmung mit einer psychopharmakologischen Medikation durch Hausarzt/Facharzt durchgeführt. Das kann die Dosis der Psychopharmaka reduzieren helfen. - So wurde das bisher beobachtet. Bei leichten und mittleren Verlaufsformen ist die MTGT ohne Medikamente meist völlig ausreichend. 

Die MTGT versteht sich somit keinesfalls als "anti/alternativ-medizinische" Maßnahme, sondern als hoch effizientes komplementäres Verfahren auf der extrem wichtigen nicht-pharmakologischen Behandlungsachse.

Im Bereich Angst-Depression-Traumawird die nicht-pharmakologische Achse grundsätzlich höher bewertet als die Medikation. Zuletzt bestätigt am Jahreskongress 2015 der APA (American Psychiatric Association). Tabletten per se sind lediglich eine vorübergehende chemische Hilfestellung.

Im Besonderen gilt dies im Bereich der Früherkennung von Störungsbildern insbesondere bei Kindern/Jugendlichen. Frühzeitige nicht-medikamentöse Intervention erhöht hier die Chance, lebenslange Medikamteneinnahme zu verhindern. Die protagonisten der Pharmamedizin hören das nciht gerne, aber es ist eben so.

Weit verbreitet ist die Propagandalüge "Psychopharmaka machen süchtig". Das stimmt nicht. Lediglich eine einzige Substanzgruppe - die Tranquilizer - weist ein klares Suchtpotential auf. Für die häufig eingesetzten Anti-Depressiva oder Anti-Psychotika sind derzeit keine suchtmachenden Effekte evident. 

Im Einzelfall - etwa bei erkennbarer Todessehnsucht - wird von uns die sofortige Einleitung einer ärztlich pharmakologischen Basistherapie eingefordert. Andernfalls wird nicht behandelt. 

Andere Gründe für Behandlungsablehnung oder Therapieabbruch können u.a. sein: unzureichende Kooperationsbereitschaft oder Therapietreue, unüberwindbare Allergien gegen Tiere; schwerste psychische Störungen, die die Möglichkeiten außerhalb einer Klinik ggf. überschreiten; Voraussetzungen, die eine praktische Umsetzung rein intellektuell verhindern; nicht lösbare logistische Probleme oder laufende immunsuppressive Therapie mit erhöhter Infektionsgefahr etc. Zu einem Therapieabbruch kommt es im Wesentlichen nur bei mangelnder Kooperationsbereitschaft. Dazu gehört etwa das  Nicht-Erscheinen zur Therapie - siehe Behandlungsdetails. Grundsätzlich gilt zweimaliges Nicht-Erscheinen als automatischer Therapieabbruch. Akontierte Honorare werden ersatzlos nicht rückerstattet.   

Die Erfahrungen beim bipolaren Störungs-Spektrum (BPSS) sind ermutigend. Da die MTGT sofort auf Veränderungen reagieren kann, ist das möglicherweise eine Eigenschaft, die sich bei der Therapie von BPSS als besonders günstig erweist. 

Als sehr gut dürfen die Erfahrungen bei ASS/Autismus-Spektrum-Störung bezeichnet werden.

Die individuell erforderliche Dauer der Therapie nicht vorhersagbar. Sie korreliert im Wesentlichen mit Art,  Schwere und Dauer des Störungsbildes sowie der Tatsache, dass es nicht um kurzfristige Wohlfühleffekte, sondern nachhaltige Verbesserung geht, die sich entsprechend Stabilisieren müssen.

Qualitätskontrolle ist wichtig: nach dem Therapiezyklus erfolgt ein erneutes Assessment inklusive der entsprechenden Prüfung des Therapieerfolges mittels international üblicher Bewertungsscorings wie PANSS, HAMD, HAMA u.a.

Neben dem therapeutischen Erfolg möchte das AIAASR nicht zuletzt durch medizinisch-wissenschaftliche  Publikationen dazu beitragen, dass es ein Mehr an wissenschaftlichem Zugang im Sinne einer nachvollziehbaren Evaluation der MTGT gibt.


Kosten und Nutzen - Darauf weisen wir gerne hin!

Am Besten lässt sich das im Vergleich mit der Kostenstruktur einer Gesprächstherapie darstellen.

 KriteriumKonventionelle Gesprächs-TH
 MTG-Therapie
 Dauer der Therapieeinheit
 50 Minuten
90 MInuten
 Kosten je Therapieeinheit
 100.- - 240€  (bis zu 270.- für 20 Minuten)
 120.-€
 Kosten je Therapieminute
 2.-€ (Minimalwert)
 1,33 €
 Standardlänge (lt. NÖGKK)
 50 Einheiten häufig als Basiswert genannt
 10 Einheiten Basis
 Gesamtkosten 5.000.-€ 1.200.-€

Therapie-Eckdaten

  • Therapiert wird ganzjährig - Therapiefreie Tage: hohe christliche Feiertage, Silvester & Neujahr

  • Therapietage: Montag - Freitag; im Bedarf auch am Wochenende
  • Therapiebeginnzeiten / Winterhalbjahr: 9.00h - 11.00h - 13.00h - 15.00h. Sommerhalbjahr + 17.00h
  • Dauer einer Therapieeinheit: 90 Minuten, die Zeit läuft mit dem vereinbarten Terminbeginn, Zuspätkommen des Patienten wird nicht nachgearbeitet
  • Behandlungsdauer  - abhängig von Dauer, Art und Schwere der Störung
  • Telefonkontaktzeiten  Mo-Fr  9.00h - 17.00h, außerhalb dieser Zeiten sowie bei Nicht-Erreichen bitte auf SMS oder Mail ausweichen. Bitte, nicht auf Whats App oder ähnliche Services, da die Datensicherheit nicht gegeben ist.
  • Anrufe mit verdeckter Nummer werden grundsätzlich nicht angenommen.
  • Tel.: 0664 7510 3698

WICHTIG! Mitteilungen per SMS/WhatsApp etc. sind juristisch nicht relevant. Es gelten sowohl bei der Therapiebuchung als auch der Absage nur Nachrichten per EMail.



Waldbaden - Neuer Integrativbestandteil des Behandlungskonzeptes

Seit 2012 existiert an japanischen Universitäten ein eigener Forschungszweig. Die "Forest Medicine" bzw. "Waldmedizin" begeistert mittlerweile Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Vor allem Großstadtmenschen wird der Aufenthalt im Wald regelrecht "verordnet".

Durch das Einatmen ätherischer Öle, die von den Bäumen in die Luft abgegeben werden, wird das Abwehrsystem gestärkt. Der Körper produziert aufgrund der enthaltenen Terpene verstärkt die immunologisch wichtigen Killerzellen, die zur Grundlage der zellulären Abwehr gehören. Weitere Studien haben ergeben, dass sich durch den Aufenthalt im Wald Angstzustände, Depressionen und Wut verringern, Stresshormone abgebaut werden und die Vitalität steigt. (Quelle: Qing Li, "Effect of forest environment on human immune function" )

Japanische Wissenschaftler haben anhand verschiedener Studien nachgeweisen, dass dieser salutogenetische Aufenthalt im Wald in der Art einer Aromatherapie wirkt. So wurde "Shinrinyoku" (=Waldbaden) in Japan bereits zu einer anerkannten Stress-Management-Methode und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert.

Für jeden, der bewusst im W4 lebt sind das keine "Neuigkeiten" - neu hingegen sind wissenschaftliche Bearbeitung und naturwissenschaftliches Verständnis eines Themas, das uns schon die Großeltern vermittelt haben.


Der Ablauf


1) Vorinfo und Vereinbarung eines Termins zum Erstgespräch

=>  Telefonisch vereinbarte Termine sind per Email inkl. Kontaktdaten zu bestätigen.


2) Erfassungsgespräch

Evaluation der Situation, Erfassung des Verlaufs, des sozialen Umfeldes, des individuellen Belastungsbildes und allfällig bereits erfolgter oder laufender Maßnahmen sowie Definition der ersten Therapieziele - Diese Orientierungsgespräche finden ausschließlich in unserer Praxis statt. Die Dauer beträgt ca. 2-3 Stunden. Bitte, allfällige Befunde und Medikamente mitnehmen.

Die Entscheidung für oder gegen die Therapie wird dabei auf Basis realistisch erreichbarer Behandlungsziele. Spekulative Behandlungen mit unklarem Ausgang werden nicht begonnen.

Wird ein Termin zum Analysegespräch kurzfristig abgesagt, müssen Sie mit sehr langen Wartezeiten für einen weiteren Termin rechnen. Bei Nicht-Erscheinen ohne vorherige Entschuldigung wird kein weiterer Termin mehr vergeben.


3) Behandlungsvarianten


Therapiezyklus

Je eine Therapieeinheit 10x wöchentlich bei leichten bis mittelschweren Fällen

Das ist ein Basiswert, der sich in Abhängigkeit von Dauer, Art & Schwere der Symptomatik nach oben verschieben kann. Eine Störung, die sich über Jahre aufgebaut hat, wird natürlich nicht in 10 Einheiten "eliminierbar" sein.  Häufig ist der Basiszyklus jedoch ausreichend.

Der Hintergrund für dieser überraschend kurze Behandlungsdauer dürfte die Tatsache sein, dass bei der MTG-Therapie das Lernen am konkreten Beispiel - also wie beeinflusst mein Verhalten die Reaktion des Tieres - erlebt wird und daher rasch im Alltag umsetzbar ist. Hierbei handelt es sich um eine hochplausible Hypothese, die die Patienten immer wieder bestätigen.


Therapiewoche

Es wird von Mo-Fr mit täglich 2 Einheiten therapiert. Besonders gefragt in Akutsituationen, bei langer Vorgeschichte als Therapieanstoß, bei Zeitmangel, großen Anreise-Distanzen u.ä.

Besonders bei schweren oder bereits langjährig bestehenden Störungen als Therapieanstoß, gefolgt von weiterer Intensivarbeit oder einem Behandlungszyklus. Chronifizierte Krankheitsbilder bedürfen einer sehr intensiven Arbeit, da sie in der Regel jahrelang unzureichend behandelt (z.B. nur mit Medikamenten oder frustraner Gesprächstherapie etc.) wurden.

Hierher gehören auch so genannte "therapieresistente" Verläufe, wo eine Vielzahl anderer Methoden keine Besserung erreichen konnte. Derartige Herausforderungen nehmen wir mit großer Zuversicht gerne an.


Therapiewochenende / Seelenpflegewochenende

In speziellen Fällen bzw in der Langzeitbegleitung erfolgt die Therapie am Wochenende. Es kommen dabei grundsätzlich keine Ermäßigungen zur Anwendung. Der Honorasatz entspricht einer Einzeleinheit.

4 TH-Einheiten sind auf Samstag-Vormittag/Nachmittag und Sonntag-Vorrmittag verteilt. Ab Sonntag 12.00h kann das Rest-Wochenende angetreten werden. 


Seelenpflegeexklusivtag

2x2 Einheiten vormittags und nachmittags. Meist bei nur gering ausgeprägten Problemstellungen bzw. in der Langzeitbetreuung. Der Honorasatz entspricht einer Einzeleinheit.

Therapieumsetzung

Bei der MTG-Therapie handelt es sich um „Beziehungssarbeit“, die das tiefere Verständnis der Ist-Situation und eine entsprechende Verhaltensadaptierung zum Ziel hat.

Tiere fungieren dabei unter Anderem als „Diagnoseinstrument“, Vermittler, Mediatoren, Hilfsmittel, Katalysatoren, Träger einer wichtigen Symbolfunktion sowie als soziale Sparringpartner.

Sie besteht in einem Wechsel von Gespräch und Erfahrungsarbeit mit den Tieren, egänzt durch Coachingelemente. Diese Elemente werden  individuell und tagesaktuell ausgerichtet. Gefördert werden die Stärken der Betroffenen, die vielfach bereits „erlernt“ haben (Selbststigmatisierung), nicht mehr an eigene Fähigkeiten zu glauben.

Auf Basis des stark empathisch geprägten Gesprächsteils werden im tierassistierten Setting Situationen erarbeitet, die den Betroffenen „soziokognitives Lernen“ ermöglichen. Die Steigerung des eigenen Selbstwertes etwa fördert den Gesundungsprozess.

Es kommt schon während der ersten Therapieeinheiten zu „erfolgreichen Erfahrungen“, die die Überwindung der Umsetzungshürde im täglichen Leben erheblich erleichtern.

Begleitet werden diese Maßnahmen von einer laufenden Beobachtung des Therapieziels, einer entsprechenden Dokumentation sowie wissenschaftlich standardisierten Bewertungen des Behandlungsfortschritts.

Das primäre Therapieziel ist erreicht, wenn es zu einer bewertbaren Besserung ausreichenden Ausmaßes kommt. Als erfolgreich wird eine zumindest Halbierung der initialen Belastungswerte betrachtet. Kommt es nach einem Behandlungszyklus zu keinerlei objektivierbaren Besserungen, wird nicht weiterbehandelt.



Besuch durch Gruppen?

Hierzu erstellen wir Ihnen gerne individuelle Angebote in Abhängigkeit vom jeweiligen Bedarf. Bei Besuch durch Menschen mit speziellen Bedürfnissen gilt bei uns derselbe Betreuungschlüssel wie in Deutschland - das ist zumindest ein Betreuer pro 3 Personen bei leichtem bis mittelgradigem Betreuungsbedarf. Institutseigenes Personal ist für die grundsätzliche Beaufsichtigung nicht verfügbar.


Gruppen-Therapie?

Die MTG-Therapie ist eine hoch individualisierte Behandlungsmethode, die der persönlichen Konzentration auf die jeweilige Person und deren spezieller Situation bedarf. Daher erscheint eine Umsetzuung in Form von Gruppentherapie nicht seriös und wird somit nicht angeboten.

Sehr wohl umsetzbar ist allerdings soziotherapeutisches Gruppen-Coaching mit Bezug auf die Verbesserung des Sozialverhaltens, Erhöhung der Sozialkompetenz, Achtsamkeit, des sozialen Lernens etc. - Ausarbeitung individuell nach den Bedürfnissen



Zahlungsmodus

Aufgrund der aktuellen Steuergesetzgebung benötigen wir Bezahlung durch Banküberweisung. "Schwarz" können wir leider nicht arbeiten, da es ohnehin keine USt. auf Therapieleistungen gibt und sich somit ein "Steuervorteil" nicht konsturieren lässt.

Die Therapiekosten sind grundsätzlich gegen Rechnung vor Therapiebeginn zu überweisen. Das Einlangen des Gesamtbetrages ist Voraussetzung für den Therapiebeginn. Im Falle einer Absage nach Zahlung oder eines Therapieabbruchs verfällt der Gesamtbetrag ersatzlos. Das gilt grundsätzlich auch im Krankheitsfall wie bei jedem privaten Kuraufenthalt.

Da die MTG-Therapie eine innovative, neue Behandlung darstellt, übernehmen die Sozialversicherungsträger - wie bei anderen komplementären Maßnahmen auch - keinen Kostenersatz.

Die Ausgaben können aber gegenüber einer Zusatzversicherung mit Komplementärmedizin oder als ausserordentliche Gesundheitsaudgaben beim Jahresausgleich eingebracht werden.

Für weiterführende Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Institutsvorstand. Anonym gerichtete Fragen per Mail werden nicht beantwortet. Wir ersuchen - wie bei jeder schriftlichen Korrespondenz üblich - um korrekte Absenderdaten und danken für Ihr Verständnis.


Therapieabbruch bzw. Ausschlussgründe

Das Institut behält sich vor, die Therapie in folgenden Fällen sofort abzubrechen, wobei der bezahlte Betrag ersatzlos verfällt.

  • Patientenseitiger Abbruch einer allfälligen Medikamenteneinnahme ohne ärztliche Rücksprache
  • Mangelnde Therapieadhärenz/Compliance/Kooperationsbereitschaft/Kooperationsfähigkeit
  • Anzeichen der Selbst- oder Fremdgefährdung (Hier behält sich die Institutsleitung eine notfallmäßige Weiterleitung in die nächste Akutversorgunseinrichtung vor)
  • Bei der zweiten kurzfristigen Absage eines Zyklustermins ohne ärztliches Attest (siehe Honorarordnung)
  • Bei Nicht-Einhalten mündlicher oder schriftlicher Abstimmungsvereinbarungen
  • Bei Nicht-Einhalten  von Anweisungen während der Therapie insbesondere im Umgang mit den Tieren


Als privates Therapieinstitut sind wir vom realen Erfolg der Behandlung unmittelbar abhängig, sodass wir die klar struktuierte Kooperation der PatientInnen in besonderem Ausmaß als unbedingte Voraussetzung ansehen.